Ladakh im Winter

Ladakh im Winter ist ein besonderes Erlebnis: es gibt nur sehr wenige Ausländer/-innen, die sich den teilweise sehr kalten Temperaturen aussetzen. Nachts kann das Thermometer auf kalte -30°C absinken, tagsüber herrschen bei Sonnenschein oft Temperaturen um die 0°C. Durch die trockene Luft fühlt sich die Kälte allerdings nicht so kalt an wie in Europa. Da die Niederschlagsmenge das ganze Jahr über sehr gering ist, muss nicht gegen große Schneemassen gekämpft werden, meistens überzieht das Land eher eine Puderzuckerschicht.

Die Ladakhis verbringen viel Zeit um den Ofen in der Wohnküche mit Erzählen und Strick- oder Reparaturarbeiten. Neben dem vermehrten Beisammensein in der Familie wird der Winter auch für andere soziale Kontakte genutzt. In dieser Zeit finden die meisten Hochzeiten und Klosterfestivals statt. Außerdem wird das ladakhische Neujahr gegen Ende Dezember mehrtägig gefeiert.

Besucher/-innen bekommen hier einen Einblick in das ladakhische Leben, welches sich ungestört vom großen Touristenstrom im Sommer entfaltet. Auch für die Interessent/-innen der Tempelfeste ist diese Jahreszeit von Vorteil. Sogar die Möglichkeit zum Trekken ist gegeben. Entweder macht sich die/der abenteuerliche Reisende auf die winterliche Zanskar-Begehung (Chadar-Trek unter Expeditionen), auf den Phiyang-Khaltse-Trek oder den Spituk-Chilling-Trek (siehe Homestay.pdf-Datei hier), wobei im Winter auf die Zelte zugunsten von Übernachtungen bei einheimischen Familien verzichtet wird.

Guesthäuser bieten ihre großen Zimmer zur Übernachtung an, die tagsüber von der Sonne aufgeheizt werden, in einigen Hotels werden die Räume mit einem Gasofen beheizt und es gibt mind. ein hotel mit Zentralheizung (Lotus-Hotel).