Tipps

Neben den zahlreichen in Reiseführern und auf dieser Webseite erwähnten Reisemöglichkeiten sind es die vielen kleinen Erlebnisse, die eine Reise ausmachen. Hier haben wir ein paar Tipps gesammelt. Weitere Vorschläge nehmen wir gerne auf.


Morgenpuja in Thikse

Jeden Morgen findet im Kloster Thikse, 15 km östlich von Leh, um 6:30 Uhr ein gemeinsames Gebet (Puja) statt. Gäste sind dabei herzlich willkommen und können den Mönchen zuschauen. Da es in dem Raum normalerweise relativ kühl ist, sind warme Sachen mitzunehmen. Busse fahren noch nicht so früh, von daher muss man mit dem Taxi anreisen. Danach schmeckt ein Frühstück im klosterzugehörigen Restaurant. Anschließend kann man gut den ca. 1stündigen Spaziergang durch die Felder nach Shey unternehmen.


Beauty Parlour

Wie in ganz Indien gibt es auch in Leh Beauty Parlours, d.h. Schönheitssalons für Frauen. Hier kann frau sich massieren lassen. Haare werden entfernt oder gekürzt, Hände, Füße und Gesicht behandelt. Auf jeden Fall bietet ein Besuch angenehme Entspannung und Pflege. Empfehlen kann ich hier den Beauty Parlour von Rahat (allerdings ist ein vorheriges Aushandeln der Leistungen und Preise angesagt!)


Picknick am Indus

Vom Kloster Spituk aus ist ein kleiner Pavillon am Indus zu sehen. Dorthin gelangt man in ca. 0,5 Std. und kann sein mitgebrachtes Picknick im Schatten alter Bäume am Indus verzehren. Obwohl der Indus sehr kalt ist, lassen sich manchmal Kinder ein Stück mit der Strömung treiben.


Schule in Shey

In Shey entsteht in Zusammenarbeit mit einer englischen buddhistischen Gemeinde ein besonderes Schulprojekt names Druk White Lotus School. Genauere Informationen befinden sich unter www.dwls.org. Die Kleinen in Vorschule und Kindergarten lernen nach Montessori-Prinzipien. BesucherInnen werden gerne herumgeführt.


Spaziergänge

Neben oben erwähntem Spaziergang von Thikse nach Shey gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, sich die Beine zu vertreten ohne sich gleich auf eine Trekkingtour zu begeben:



Strecke

Gehzeit

Beschreibung

Phiyang – Straße

ca. 2 Std

Wenn man sich vom Kloster in Phiyang aus rechter Hand bergabwärts an die Felsenreihe hält, findet man genügend kleine Pfade, die zur Hauptstraße führen. Die Felsformationen hier sind beachtlich und einige weisen auch alte Felszeichnungen auf.

Leh – Sabu

ca. 2 Std.

Die Wegbeschreibung ist nicht einfach und am besten vor Ort zu erfragen. Die Strecke führt über zwei kleine Pässe durch trockene Gesteinswüste in die grüne Oase Sabu. Hier sind zwei Klöster zu besichtigen oder man schlendert einfach noch durch den Ort bevor man den Bus nach Leh nimmt oder das zuvor bestellte Taxi einen abholt.

Sankar

1-2 Std

Zu dieser kleinen Wanderung startet man am besten am Nachmittag. Ein Fußweg vor dem Antilope Hotel führt zuerst zum Kloster Sankar. Auf der anderen Klosterseite befindet sich die leider nicht zu besichtigende Residenz von Bakula Rinpoche. Direkt vor der Gebetsmühle geht der Fußweg weiter nach oben. An der Straße angelangt kann man einen kleinen Abstecher in das Lakrook Garden Guesthouse machen, um sich den beeindruckenden biodynamischen Garten anzuschauen und ein Glas Minz-Kamillen-Tee unter dem Apfelbaum trinken. Danach geht es weiter auf der Straße zur Shanti-Stupa, wo es sich gut zum Sonnenuntergang sitzen läßt.

Hemis -
Einsiedelei Göthsang

bergan 1,5 Std., bergab 1 Std.

Vom Kloster Hemis führt ein teilweise gut ausgebauter Pfad bergan zuerst durch Baumgebiet bis sich der Blick lichtet zur Einsiedelei Göthsang. Der Pfad beginnt oberhalb des Klosters. Die Einsiedelei besteht aus einem größeren Gebäude und verteilten kleinen Häuschen. Meistens ist jemand da, der einem die Räumlichkeiten zeigt.

Sakti – Chemre

2,5 bis 3 Std.

Nachdem das Kloster Traktok in Sakti besichtigt wurde, lohnt sich eine Wanderung über die Felder nach Chemre. Vom Kloster aus hält man sich an die gegenüberliegende Talseite (den Weg zur einer Brücke über den Fluss muss man erfragen) und dann immer bergab. Zwar ist der Weg nicht eindeutig, aber mit ein wenig Orientierungssinn und Nachfragen bei den Ladakhis findet man sich gut zurecht.