Homestay

Als neues Konzept zum Schutz des Schneeleoparden und zur Förderung des kommunenbasierten Tourismus wurde 2003 die Idee des Himalayan Homestay verwirklicht. Durch dieses zusätzliche Einkommen können Verluste von Tieren ausgeglichen werden, die der Schneeleopard gerissen hat. Mehr Auskünfte zum Schneeleoparden befinden sich auf dieser Webseite.
Was aber verbirgt sich hinter dem Namen „Himalayan Homestay“? Familien in Dörfern in bestimmten Gebieten, in denen der Schneeleopard gesichtet werden kann (Hemis-Nationalpark, Sham-Gebiet), haben einen Raum im ladakhischen Stil in ihrem Haus für Reisende hergerichtet. Dort bekommt man Frühstück und ladakhisches Abendessen (auf umweltfreundlichen Hitzequellen gekocht), abgekochtes Wasser sowie eine bequeme und saubere Schlafgelegenheit. Die Toilette ist ebenfalls sauber und besteht aus traditionellem Trockenkompost. Der größte Vorteil ist unserer Meinung nach aber das hautnahe Miterleben ladakhischen Familienlebens. Da immer nur ein Raum pro Haus vermietet werden darf, bleibt man „Exclusiv-Gast“ und erhält einen guten Einblick in den Tagesablauf.
Man hat die Möglichkeit, mehrere Tage bei einer Familie in einem Dorf zu verbringen oder auf einem Trek von Homestay zu Homestay zu wandern. Den Trek geht man entweder alleine (die Wege lassen sich leicht nach einer vorherigen Beschreibung finden) und trägt das Gepäck selber oder mietet sich ein Gepäcktier mit Führer dazu.
Homestay ist auf folgenden Treks möglich:
Spituk – Chiling
Likir – Ang
Markha-Valley (mit zusätzlichen Guesthouses und großen Zelten)
Bzw. in folgenden Dörfern, die ab Leh in einem Tag erreichbar sind: Rumbak, Yangthang, Ulley, Hemis Schukpachen, Ang, Chiling
Außerdem gibt es in Zanskar Homestays in den Orten Karsha, Pidmo und Pishu
Eine Homestay-Aufenthalt muss in jedem Fall vorher reserviert werden.

Kommentar zu einem Homestay-Trek Likir nach Ang:
"Hat uns sehr gut gefallen! Natürlich kann man die Tour auch ganz alleine machen, ich fand es jedoch angenehm dass unser Ponyman den Weg gekannt hat und wir dann z.B. nicht die Jeeppiste gelaufen sind sondern den schöneren Weg durchs Tal. Beim Suchen nach der Unterkunft war er auch sehr hilfreich." (Heike H., Juni 2005)

Eine .pdf-Datei zum Homestaytrekking zum herunterladen und ausdrucken befindet sich hier.